Convento del Tránsito, Zamora, Denkmal in Spanien
Das Convento del Tránsito ist ein Kloster aus dem 16. Jahrhundert im Zentrum von Zamora, das von der Stifterin Ana de Osorio und Juan de Carbajal als Wohnplatz für die Klarissen erbaut wurde. Der rechteckige Kreuzgang mit zwei Geschossen bildet das Herz des Gebäudes, mit dorischen Säulen in der unteren Etage und ionischen Säulen oben, die von geschnitzten Holzbalken gestützt werden.
Das Kloster wurde in den frühen 1500er Jahren gegründet, nachdem Ana de Osorio ihr Haus und Vermögen in ihrem Testament der Errichtung eines Klosters für die Klarissen widmete. Die Architektur und Organisation des Gebäudes spiegeln die religiöse Ordnung des 16. Jahrhunderts wider und das Kloster wurde 1996 zum Kulturgut erklärt.
Der Name des Konvents verweist auf das Fest Corpus Christi, das hier besonders verehrt wird, und die Verehrung der Muttergottes des Übergangs prägt bis heute das Leben im Kloster. Besucher können sehen, wie Gläubige täglich kommen, um Kerzen anzuzünden und in Stille zu beten, was zeigt, wie das Kloster seit Jahrhunderten ein Zentrum der Andacht für Zamora bleibt.
Das Kloster befindet sich in der Rúa de los Francos in Zentralzamora, in Fußnähe von anderen historischen Sehenswürdigkeiten und leicht zu erreichen. Der Innenraum ist ruhig und von Besuchern gut zugänglich, wobei man die ursprünglichen Räume und den Kreuzgang erkunden kann, ohne dass besondere körperliche Anforderungen entstehen.
Im Kloster befindet sich eine verehrte Skulptur der Jungfrau des Übergangs, einer schlafenden Maria, die einer lokalen Legende nach von zwei rätselhaften Pilgern geschnitzt wurde, die nach ihrer Vollendung spurlos verschwanden. Die Figur wird von den Gläubigen wegen einer besonderen Eigenschaft beobachtet: Es wird berichtet, dass ihr ein Finger fehlt, den die Engel angeblich nicht vollendeten, bevor sie das Werk verließen.
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