Sanctuary of Arantzazu, Basilika minor und Marienwallfahrtsort in Oñati, Spanien
Das Heiligtum von Arantzazu steht auf 750 Metern Höhe in der Bergkette Aizkorri und verbindet Architektur der 1950er Jahre mit religiösen Elementen. Skulpturen und Kunstwerke aus Stein und Metall prägen die Fassade und den Innenraum der Basilika.
Der heutige Bau wurde ab 1950 von den Architekten Francisco Javier Sáenz de Oíza und Luis Laorga entworfen und ersetzte frühere Gebäude an dieser Stelle. Die Fertigstellung dauerte mehrere Jahrzehnte, weil man avantgardistische Kunst und neue Bautechniken einsetzte.
Der Name stammt vom baskischen Wort arantza für Dornbusch und verweist auf die Legende, nach der eine Madonna dort zwischen Dornen gefunden wurde. Noch heute feiern Pilger und Einheimische diesen Fund, der das Heiligtum zu einem wichtigen Ziel im Baskenland macht.
Regelmäßige Gottesdienste finden statt, und der Komplex ist das ganze Jahr über zugänglich, wobei der 9. September den größten Zustrom bringt. Die Bergstraßen können im Winter schneebedeckt sein, daher empfiehlt sich wetterfeste Kleidung und Vorsicht beim Fahren.
Künstler wie Lucio Muñoz, Jorge Oteiza, Eduardo Chillida und Nestor Basterretxea gestalteten verschiedene Bereiche der Basilika mit modernen Werken. Diese Zusammenarbeit machte den Ort zu einem Schaufenster der baskischen Nachkriegskunst, das Tradition und Erneuerung miteinander verbindet.
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