Embalse de Contreras, lac de barrage en Espagne
Der Embalse de Contreras ist ein Stausee an der Grenze zwischen den Provinzen Cuenca und Valencia, eingebettet in ein enges Tal mit felsigen Hängen und Kiefernwäldern. Das Wasser füllt eine gewundene Schlucht, und die Ufer wechseln zwischen steilen Felsen und flachen, sandigen Abschnitten.
Der Staudamm wurde Mitte des 20. Jahrhunderts fertiggestellt, um den Júcar-Fluss zu stauen und Strom sowie Bewässerungswasser für die Gebiete flussabwärts zu liefern. Die Anlage war Teil eines größeren nationalen Plans zur Nutzung der Bergflüsse der Iberischen Halbinsel.
Der Embalse de Contreras liegt an der Grenze zwischen zwei historischen Regionen Spaniens, was ihm eine besondere Stellung gibt. Besucher aus beiden Regionen nutzen das Ufer zum Angeln und Spazierengehen, was dem Ort ein entspanntes Alltagsleben verleiht.
Das Gebiet ist abgelegen und die Straßen dorthin sind kurvenreich, daher ist ein Auto die einzig sinnvolle Möglichkeit, es zu erreichen. Es gibt kaum Einrichtungen in der Nähe, weshalb es ratsam ist, Wasser und Verpflegung mitzubringen.
Die Autobahn A-3 überquert den Stausee auf einer Brücke, sodass Autofahrer das Wasser direkt unter sich sehen, während sie von Madrid nach Valencia fahren. Viele Reisende bemerken das Wasser erst in letzter Sekunde, weil die Schlucht bis kurz vor der Brücke verborgen bleibt.
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