Ordunte reservoir, Stausee in Spanien
Der Stausee Ordunte ist ein Wasserspeicher im Norden der Provinz Burgos, aufgestaut von einem Betondamm, der das Wasser der Flüsse Ordunte und Cerneja zurückhält. Er liegt in einem bewaldeten Tal, das von Eichen- und Kiefernhängen umgeben ist und sich durch eine ruhige, grüne Umgebung auszeichnet.
Der Stausee wurde 1933 durch den Bau eines Damms über die Flüsse Ordunte und Cerneja angelegt, um die Wasserversorgung der umliegenden Ortschaften zu sichern und Überschwemmungen zu begrenzen. Die Konstruktion erforderte die Umsiedlung von Gemeinden, die zuvor im Tal gelebt hatten.
Das Reservoir liegt in einer Waldlandschaft, die von Eichen und Kiefern umgeben ist und von Einheimischen für Spaziergänge und Picknicks genutzt wird. Der Weg entlang des Wassers ist ein beliebter Treffpunkt für Familien aus den umliegenden Dörfern, besonders an Wochenenden.
Ein Rundweg führt entlang des gesamten Ufers und kann in etwa zweieinhalb Stunden zu Fuß zurückgelegt werden, wobei die Strecke bei Bedarf abgekürzt werden kann. Parkplätze befinden sich in der Nähe der Staumauer, von wo aus der Weg leicht zugänglich ist.
Wenn der Wasserspiegel im Spätsommer sinkt, tauchen am Ufer die Fundamente alter Gebäude und Überreste früherer Siedlungen aus dem Wasser auf. Eine kleine Kirche namens San Bartolomé de los Montes, die beim Bau des Damms an ihren heutigen Standort verlegt wurde, steht noch immer in der Nähe als sichtbares Zeugnis der versunkenen Ortschaft.
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