Isla Tambo, Militärinsel in der Bucht von Pontevedra, Spanien.
Isla Tambo ist eine ovale Insel in der Bucht von Pontevedra, an der Küste von Galicien in Spanien, die von Eukalyptuswäldern bedeckt ist. Die Küstenlinie ist felsig und wird von zwei kleinen Sandstränden unterbrochen, die von Kiefern gesäumt sind.
Im 12. Jahrhundert gehörte die Insel Königin Urraca, bevor sie an ein Kloster übergeben wurde, das sie jahrhundertelang kontrollierte. Im 19. Jahrhundert wechselte sie ihre Nutzung mehrmals und diente unter anderem als Quarantänestation und danach für militärische Zwecke.
Auf der Insel steht eine alte Kapelle, die früher Ziel von Wallfahrten aus den umliegenden Küstendörfern war. Besucher finden dort heute noch Spuren dieser religiösen Tradition, die das Bild der Insel in der Region geprägt hat.
Da es keine regulären Fährverbindungen gibt, ist ein privates Boot die einzige Möglichkeit, die Insel zu erreichen. Es empfiehlt sich, die Wetterbedingungen im Voraus zu prüfen, da die Überfahrt bei starkem Wind oder rauer See schwierig sein kann.
Zwischen 1865 und 1879 diente die Insel als offizielle Quarantänestation für Matrosen, die in den Häfen der Region eintrafen. Diese Funktion ist heute kaum bekannt, obwohl sie zeigt, wie eng die Insel mit der Seefahrtsgeschichte Galiciens verbunden war.
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