Bank of Spain headquarters, Zentralbankgebäude an der Plaza Cibeles, Madrid, Spanien
Das Hauptgebäude der Bank of Spain nimmt einen ganzen Häuserblock an der Kreuzung von Calle de Alcalá und Paseo del Prado im Zentrum Madrids ein und besticht durch eklektische Architektur aus mehreren Bauepochen. Die Fassade verbindet Stilelemente verschiedener Zeiträume, während der Innenraum großzügige Flure, imposante Säle und kunsthandwerklich gestaltete Bereiche aufweist.
Die Konstruktion begann 1884, als König Alfonso XII. den Grundstein legte, und das Gebäude öffnete 1891 seine Türen. Im Laufe der Jahre folgten Renovierungen, die neue Stilelemente hinzufügten und die Funktionalität des Finanzinstituts modernisierten.
Das Gebäude beherbergt im Inneren eine Forschungsbibliothek mit etwa 350.000 Werken zu Wirtschaft und Finanzen, zusammen mit Gemälden spanischer Künstler wie Goya, Sorolla, Mengs und Maella. Diese Sammlung spiegelt die Bedeutung der Institution wider und zeigt, wie Kunst und Wissen in diesem Ort verbunden sind.
Die nächste U-Bahn-Station, Banco de España, liegt unmittelbar neben dem Gebäude und ermöglicht einfachen Zugang, besonders wenn man die Prado- oder Thyssen-Bornemisza-Museen in der Nähe besucht. Der Standort befindet sich in einem gut erreichbaren Bereich mit mehreren öffentlichen Verkehrsmitteln in unmittelbarer Nähe.
Die Haupttreppe beeindruckt mit Carrara-Marmor, der von Adolfo Areizaga bearbeitet wurde und feinste handwerkliche Detailarbeit zeigt. Der Betriebshof enthält eine Art-Déco-Glasdecke aus späteren Umgestaltungen, die einen Kontrast zu den älteren Bauteilen bietet.
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