Cuarto de Bayona, archäologische Stätte in Spanien
Cuarto de Bayona ist eine archäologische Stätte einer keltiberischen Stadt auf einem Hügel bei Huete. Die Siedlung wurde mit schützenden Mauern und tiefen Gräben um drei Hauptbereiche gebaut und war mit bedeutsamen Artefakten wie Münzen, Bronzewaren und Waffen bevölkert.
Die Stadt wurde gegen Ende des 4. Jahrhunderts v. Chr. von den Karpetanern gegründet und war bis etwa 50 v. Chr. bewohnt. Sie wurde 76 v. Chr. während Konflikten mit römischen Truppen zerstört, was das Ende ihrer Blütezeit markierte.
Der Ort war ein Zentrum der keltiberischen Gesellschaft, bevor die Römer kamen. Die Ruinen zeigen, wie die Menschen hier lebten und ihre Gemeinde organisierten, mit Mauern, die ihre Häuser und öffentliche Plätze schützten.
Der Ort liegt in flachem Gelände mit einfachem Zugang zu Fuß oder mit dem Fahrrad von der Kirche Santo Domingo de Silos in Montalbo. Besucher sollten warme Kleidung mitbringen, besonders am späten Nachmittag oder in den Wintermonaten.
Die Lagune in der Nähe ist ungewöhnlich salzhaltig, sogar salziger als das Meer, und dient als kritischer Rastplatz für Kraniche und andere Zugvögel. Von Oktober bis Dezember können Besucher große Schwärme beobachten, die am Abend landen und mit ihren Rufen die Luft erfüllen.
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