Convento del Santo Desierto de San José de Rigada, Karmeliterkloster in Ribamontán al Monte, Spanien
Das Convento del Santo Desierto de San José de Rigada ist ein Klostergebäude mit einer langen, rechteckigen, nach Süden orientierten Fassade, die Elemente einer Palastarchitektur aufweist. Die Struktur verbindet zwei Barockpaläste durch eine zentrale Kapelle miteinander.
Das Kloster entstand aus zwei Barockpalästen, wobei der erste Ende des 17. Jahrhunderts gebaut wurde. Der zweite Palast folgte später und zeigt die schrittweise Erweiterung des Komplexes über mehrere Generationen hinweg.
Die Fassade zeigt Wappenschilde von Familien der regionalen Adeligen - Cagigal, Alonso, Vega und Acebedo - die ihren Einfluss auf die Gegend widerspiegeln. Wer genau hinschaut, erkennt in diesen Details die Spuren wohlhabender Familien, die den Ort geprägt haben.
Das Kloster erfüllt heute noch seine religiöse Funktion und wird von einer barfüßigen Karmelitergemeinschaft bewohnt. Der Ort liegt an der Straße zwischen Hoz de Anero und Villaverde de Pontones und ist daher relativ leicht zugänglich.
Der zweite Palast wurde 1754 fertiggestellt und folgt eher palatartigen Formen als traditionellen Klostermustern. Der Architekt Andrés Julián de Mazarrasa entwarf diesen Teil mit dem Stil eines weltlichen Herrenhauses statt eines geistlichen Gebäudes.
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