Castrovido Dam, stuwmeer in Salas de los Infantes, Spanje
Der Castrovido-Staudamm ist ein Betonbauwerk quer über den Fluss Arlanza in der spanischen Region Kastilien und León. Er besteht aus einer geraden Gewichtsmauer von über 500 Metern Länge und fast 100 Metern Höhe, mit einem Staubecken mit einer Kapazität von etwa 44 Millionen Kubikmetern und einer Nebendammanlage, die ein kleineres Wasserbecken für Freizeit und Natur schafft.
Der Bau des Damms begann 2004 und wurde 2020 abgeschlossen, nachdem sich das Projekt von den ursprünglichen Plänen verzögert hatte. Die Befüllung des Beckens startete Ende 2020 und sollte über zwei Jahre dauern, um Systemstabilität zu gewährleisten und das Risiko von Schäden zu verringern.
Der Name Castrovido stammt aus dem Lateinischen und bezieht sich auf die historische Bedeutung der Gegend. Heute ist das Stauseebecken ein Ort, an dem Besucher die Integration von Wasserwirtschaft in die lokale Landschaft erleben können, mit künstlichen Inseln für Vögel und Wanderwegen, die Menschen zum Erkunden einladen.
Besucher können entlang der Wege um die Staumauer gehen und die Wasserfläche sowie die umgebende Landschaft beobachten. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da die Gelände uneben sein kann und Wege unterschiedliche Längen bieten, von kurzen Spaziergängen bis zu längeren Wanderungen durch die Natur.
Während des Baus ereignete sich 2011 ein tragischer Unfall, bei dem ein Betonbehälter auf Arbeiter fiel und drei Todesfälle verursachte, was zu umfassenden Überprüfungen der Sicherheitsmaßnahmen auf der Baustelle führte. Dieser Vorfall markiert einen wichtigen Moment in der Baugeschichte und erinnert an die Risiken großer Infrastrukturprojekte.
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