Cueva de Llonín, Prähistorische Kunsthöhle in Peñamellera Alta, Spanien.
Die Cueva de Llonín ist eine Höhle in einem engen Tal in der Nähe des Flusses Cares und enthält prähistorische Ritzungen und Malereien von Tieren. Die Kunstwerke verteilen sich über mehrere Kammern und zeigen Darstellungen von Hirschen, Ziegen, Bisons und Rentiergeweihen aus alter Zeit.
Die Höhle wurde 1957 entdeckt, als Menschen bei der Käseherstellung in den Hohlräumen arbeiteten und Spuren prähistorischer Kunst bemerkten. Erst 1971 erkannten Höhlenforscher die kunstvollen Werke in ihren gesamten Ausmaßen und dokumentierten die Kunstwerke aus der Gravettien- und Magdalénien-Zeit.
Die Kunstwerke in der Höhle zeigen Tierdarstellungen, die von Menschen der Gravettien- und Magdalénien-Epochen geschaffen wurden. Besucher können heute noch die sorgfältig eingravierte Linienführung und Farbspuren an den Höhlenwänden erkennen, die das künstlerische Geschick dieser frühen Menschen dokumentieren.
Besuche sind nur mit fachkundiger Leitung möglich, da die Stätte unter UNESCO-Schutz steht und besondere Vorsichtsmaßnahmen erfordert. Angemessene Kleidung und stabiles Schuhwerk sind notwendig, da der Untergrund uneben ist und die Luftfeuchtigkeit in der Höhle hoch bleibt.
Die Höhle wurde zufällig entdeckt, als Menschen während der Herstellung von Cabrales-Käse in den Räumen arbeiteten. Dieser käsige Ursprung der Entdeckung macht die Stätte ungewöhnlich - ein prähistorisches Kunstwerk, das durch traditionelle Lebensmittelproduktion wieder ans Licht kam.
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