Hermitage of Virgen de la Oliva, Patones, Verfallene Einsiedelei in Patones, Spanien.
Die Hermitage von Virgen de la Oliva ist eine Kapellenruine aus dem Mittelalter mit romanisch-mudéjar Merkmalen, die sich in der Nähe von Patones in der Zentral-Hochebene Spaniens befindet. Das Bauwerk zeigt noch heute seine charakteristische Apsis aus Ziegeln und einen gewölbten Raum mit sichtbarem Mauerwerk.
Die Hermitage wurde zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert errichtet und war zunächst der Magistralkirche von Alcalá de Henares unterstellt. Später wurde sie Teil der Diözese Complutense, bevor sie im Laufe der Jahrhunderte verfiel.
Das Heiligtum liegt in einem Gebiet mit historischer Bedeutung, wo Pilger früher zum Schrein kamen, um die Jungfrau zu verehren. Die Lage inmitten der Dehesa de la Oliva zeigt, wie religiöse Orte in ländlichen Gebieten eng mit der natürlichen Landschaft verwoben waren.
Der Weg zur Hermitage führt über die Straße zwischen Patones de Abajo und dem Atazar-Stausee, etwa fünf Kilometer vom Ortszentrum entfernt. Die Lage ist abgelegen, daher sollten Besucher gutes Schuhwerk und ausreichend Zeit für den Fußweg einplanen.
Von der Hermitage sind heute nur noch die Apsis und der untere Teil des Kirchenschiffs vorhanden, von denen man sehen kann, wie die mittelalterliche Wölbung aus Ziegelschichten gebaut wurde. Diese teilweise Erhaltung zeigt interessante Details über alte Bautechniken, die sonst oft verborgen bleiben.
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