Sabinares del Arlanza, Naturpark mit mediterranen Wäldern in Burgos, Spanien.
Sabinares del Arlanza ist ein Naturschutzgebiet in der Provinz Burgos, das vor allem für seine dichten Wacholderwälder auf Kalksteinhöhen und die tiefen Schluchten des Flusses Arlanza bekannt ist. Felsige Klippen wechseln sich mit bewaldeten Hängen ab, durchzogen von kleinen Dörfern und dem gewundenen Flusslauf.
Das Gebiet wurde 1998 im Rahmen europäischer Habitatrichtlinien unter Schutz gestellt und 2015 offiziell als Besonderes Schutzgebiet ausgewiesen. Schon lange davor hatten Klöster wie Santo Domingo de Silos die Täler geprägt und eine jahrhundertelange Verbindung zwischen Mensch und Landschaft hinterlassen.
Das Benediktinerkloster Santo Domingo de Silos liegt am Rand des Schutzgebiets und ist heute noch ein aktives Kloster, das gregorianischen Gesang pflegt. Besucher können die romanischen Kreuzgänge besichtigen und an bestimmten Zeiten Gottesdiensten beiwohnen.
Santo Domingo de Silos ist der übliche Ausgangspunkt, von wo aus markierte Wanderwege in die Schluchten und Wacholderwälder führen. Das Gelände ist felsig und uneben, weshalb festes Schuhwerk empfohlen wird.
Einige der Wacholderbäume in diesen Tälern sind über 2.000 Jahre alt und gehören damit zu den ältesten Bäumen Europas. Obwohl ihr Alter kaum erkennbar ist, können Wanderer direkt an ihnen vorbeigehen, ohne eine Beschilderung zu bemerken.
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