Montaña de Guaza, Naturschutzgebiet und Vulkankegel im Süden von Teneriffa, Spanien.
Montaña de Guaza ist ein geschütztes Naturschutzgebiet auf dem südlichen Tenerife und umfasst eine Fläche von etwa 725 Hektar mit dramatischen Küstenklippen. Das Gelände besteht aus vulkanischen Hängen, die bis zu Meeresufer abfallen, und trägt den Namen Mesas de Guaza für seine markanten Felsmassive.
Das Gebiet entstand durch vulkanische Aktivität, die die südliche Küste von Tenerife formte und zwei konzentrische Krater schuf, die bis zu 400 Meter Höhe erreichen. Diese geologische Vergangenheit prägt das Landschaftsbild bis heute und macht es zu einem Beispiel für die vulkanische Entwicklung der Insel.
Der Ort trägt den Namen Guaza, ein Wort mit lokaler Bedeutung in der Inselkultur. Heute ist er ein Ort, wo man die rohe, unberührte Natur und die Steilküste unmittelbar erleben kann, ohne dabei auf städtische Einrichtungen zu stoßen.
Das Gebiet ist am einfachsten über Los Cristianos zugänglich, indem man die Straße TF-1 bis TF-655 nimmt, oder von El Palm-Mar aus über TF-6222 mit verfügbaren Parkplätzen. Die beste Zeit für einen Besuch ist in den Wintermonaten, wenn die Temperaturenn angenehm sind und starke Winde weniger wahrscheinlich sind.
Das Gebiet beheimatet Populationen von endemischen Reptilien, die nur auf den Kanarischen Inseln vorkommen und nirgendwo sonst auf der Welt zu finden sind. Die vertikalen Felswände dienen gleichzeitig als wichtige Nistplätze für Seevögel, die hier geschützt brüten.
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