Mine shaft Santa Barbara, Bergbauschacht in Turon, Spanien.
Der Santa-Bárbara-Schacht in Turón besteht aus einem Hauptschacht mit 5,5 m Durchmesser und 545 m Tiefe in elf Sohlen sowie einem Hilfsschacht mit 4 m Durchmesser und 550 m Tiefe, ebenfalls in elf Sohlen. Darüber stehen zwei geschweißte Eisenfördergerüste von etwa 30 m und 17 m Höhe, errichtet 1962. Das Maschinenhaus von 1960 ruht auf Stahlbetonfundamenten am Flussufer.
Der Schacht Santa Bárbara wurde 1913 von Hulleras del Turón im Rahmen seines „Nuevo Campo de Explotación“ eröffnet, um die unteren Flöze der Gruppen San Víctor und San Pedro zu erreichen. 1970 wurde er in das staatliche Unternehmen HUNOSA eingegliedert. Offiziell im September 1994 geschlossen, endeten die letzten Aktivitäten am 2. Dezember 1994, die endgültige Stilllegung erfolgte am 31. Juli 1995.
Der Bergbau prägte das Leben in dieser Gegend über viele Jahrzehnte und die Anlage zeigt noch heute die Spuren dieser Arbeit. Man sieht überall in Turon, wie wichtig die Mine für die Menschen war, die hier lebten und arbeiteten.
Vor einem Besuch ist es ratsam, sich über die aktuellen Öffnungszeiten und Führungsmöglichkeiten zu informieren, da dies ein geschütztes Kulturerbe ist. Das Betreten des Geländes erfordert möglicherweise Vorkehrungen und es ist wichtig, sich vorher anzumelden.
Der Hauptschacht erreicht 545 Meter in elf Sohlen, der Hilfsschacht flussabwärts am Turón 550 Meter in ebenso vielen Sohlen. Auch die Fördergerüste unterscheiden sich: rund 30 Meter beim Hauptschacht, rund 17 Meter beim Hilfsschacht, beide 1962 errichtet.
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