Paseo de Santa María de la Cabeza, street in Madrid
Der Paseo de Santa María de la Cabeza ist eine Straße in Madrid, die sich vom Platz Glorieta de Atocha bis zur Plaza Elíptica erstreckt und mehrere Stadtteile verbindet. Die Route führt über breite Fahrbahnen und passiert dabei verschiedene Bautypen von älteren Gebäuden bis zu neueren Konstruktionen, mit einigen unterirdischen Abschnitten, wo sie unter der Manzanares-Brücke und anderen großen Verkehrswegen hindurchführt.
Die Straße entstand im 18. Jahrhundert unter König Fernando VI, der einen Weg paved, um den Verkehr zu verbessern. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wuchs die Gegend mit Fabriken wie der Osram-Glühbirnenfabrik und einem Markt, der 1935 eröffnet wurde, wodurch sich das Viertel zu einem lebendigen Wohn- und Handelsgebiet entwickelte.
Der Name der Straße stammt von einer Kapelle aus dem 18. Jahrhundert, die der heiligen Santa María de la Cabeza gewidmet war. Der Ort war lange Zeit ein Treffpunkt für Gläubige, die sich zu besonderen Anlässen versammelten, und diese Tradition hat in der Gegend ihre Spuren hinterlassen.
Der beste Weg, die Straße zu erkunden, ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad, besonders in den weniger befahrenen Abschnitten, wo der Fußgängerverkehr vorherrscht. Zu Stoßzeiten kann die Straße mit Autos überlastet sein, daher ist es empfehlenswert, frühe Morgenzeiten oder Nachmittage zu wählen, wenn Sie ein entspannteres Erlebnis bevorzugen.
Eine bemerkenswerte Episode ereignete sich in den 1990er Jahren, als ein Mann versuchte, große Knochen auf einem Markt entlang der Straße zu verkaufen und behauptete, sie seien Reliquien der heiligen Santa María de la Cabeza. Diese Geschichte zeigt bis heute, wie lebendig die lokalen Legenden und der Glaube an die Heilige in der Gegend geblieben sind.
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