Sierras Subbéticas Natural Park, UNESCO Global Geopark in Andalusien, Spanien.
Der Naturpark Sierras Subbéticas ist ein Kalksteingebirge in der andalusischen Provinz Córdoba, das von tiefen Schluchten, Felswänden und Höhlen durchzogen ist, die durch Karstprozesse über Jahrmillionen entstanden sind. Das Gebiet ist auch UNESCO Global Geopark und umfasst verschiedene Lebensräume, die durch ein Netz markierter Wanderwege verbunden sind.
Das Gebiet wurde 1988 als Naturpark unter Schutz gestellt, als sein geologischer und ökologischer Wert offiziell anerkannt wurde. Im Jahr 2015 verlieh die UNESCO dem Park den Status eines Global Geoparks, nachdem er bereits 2006 in das Europäische Geopark-Netzwerk aufgenommen worden war.
In den Olivenhainen des Parks werden seit Jahrhunderten traditionelle Anbaumethoden gepflegt, die das Landschaftsbild bis heute prägen. Alte Ölmühlen in den umliegenden Dörfern sind noch in Betrieb und zeigen, wie eng die lokale Wirtschaft mit dem Boden verbunden ist.
Der Park hat ein Besucherzentrum in Santa Rita, ein Ökomuseum in der Cueva de los Murciélagos bei Zuheros, mehrere Aussichtspunkte und neun markierte Wanderwege. Die Vía Verde de la Subbética folgt der alten Bahnstrecke Linares–Puente Genil auf etwa 57 km durch Lucena, Cabra, Doña Mencía und Zuheros. Der Sendero de la Nava verbindet die Sierra de Cabra über den Poljé de La Nava und den Río Bailón mit Zuheros.
Im Park wurden über 700 Höhlen dokumentiert, darunter der Abismo de Cabra und die Cueva de los Murciélagos, in der archäologische Funde und prähistorische Höhlenmalereien entdeckt wurden. Diese unterirdischen Räume belegen eine menschliche Besiedlung, die weit vor der Entstehung der heutigen Dörfer in der Region liegt.
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