Salt mine of Imón, Salzverdunstungsteich in Sigüenza, Spanien
Die Salzmine von Imón ist eine Anlage mit in Terrassen angelegten Becken, in denen Wasser verdampft und Salz zurückbleibt. Das System zeigt, wie über Jahrhunderte hinweg natürliche Verdampfung zur Salzgewinnung genutzt wurde.
Diese Salzanlage entstand vor mehreren Jahrhunderten und versorgte Zentralspanien mit wichtigen Konservierungsstoffen für Lebensmittel. Die Betriebstätigkeit prägte die wirtschaftliche Entwicklung der Region über lange Zeit.
Die Salzproduktion in Imón zeigt traditionelle Handwerkstechniken, die bis heute sichtbar sind und von Einheimischen gepflegt werden. Die Ponds sind ein Teil der lokalen Identität, wo alte Arbeitsweisen die Landschaft prägen.
Der Ort ist am besten mit geführten Touren zu erkunden, da diese die Produktionsprozesse und das Kanalsystem erklären. Das Gelände kann uneben sein, daher ist bequemes Schuhwerk hilfreich beim Besuchen.
Die Anlage wurde 1992 als Kulturgut anerkannt und gehört zu den wenigen erhaltenen historischen Salzproduktionsstätten Spaniens. Diese Einstufung schützte das Gelände und machte seine handwerkliche Bedeutung offiziell anerkannt.
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