Acueducto de Peña Cortada, Römischer Aquädukt in Calles und Tuéjar, Spanien.
Der Aquädukt von Peña Cortada ist eine römische Wasserleitung, die sich über vier Gemeinden erstreckt und Brücken sowie in Felsen gehauene Tunnel aufweist. Die Struktur durchzieht die bergige Landschaft der Region Valencia und nutzt geschickt die natürlichen Formationen des Geländes.
Die Anlage wurde im 1. Jahrhundert nach Christus errichtet und war ursprünglich Teil eines etwa 29 Kilometer langen Wassersystems in der Region Los Serranos. Dieses Netzwerk ermöglichte die Versorgung mehrerer antiker Siedlungen über große Entfernungen hinweg.
Die Wasserleitung ist ein Zeugnis römischer Ingenieurskunst, das bis heute die Landschaft prägt und zeigt, wie die Römer diese gebirgige Region nutzten. Besucher können sehen, wie die Konstruktion in den Felsen eingearbeitet wurde und welche Rolle sie im täglichen Leben der antiken Siedlungen spielte.
Der beste Weg, die Anlage zu erkunden, ist ein etwa zehnteilometer langer Rundwanderweg, der dem Fluss Tuéjar folgt und durch die Rambla de Alcotas führt. Die Wanderung ermöglicht es, verschiedene Abschnitte der Struktur und die umgebende Berglandschaft zu sehen.
Ein besonders beeindruckender Abschnitt ist die Brücke im Barranco de la Cueva del Gato mit drei Bögen, die sich 18 Meter über das Gelände erhebt. Diese Höhe ermöglichte es den Römern, das Wasser über tiefe Schluchten zu transportieren, ohne den Fluss zu unterbrechen.
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