Susqueda Reservoir, Stausee in Spanien
Der Susqueda-Stausee ist ein Wasserkörper am Fluss Ter, der von einer doppelt gekrümmten Bogenstaumauer aus Beton mit 360 m Länge und 125 m Höhe zwischen den Bergketten Montdois und Sant Benet aufgestaut wird. Die Krone der Mauer bildet eine hellgraue Linie über das Tal, an ihrer Luftseite erheben sich hohe vertikale Betonpfeiler. Dahinter füllt ein langgestreckter blaugrüner See das bewaldete Tal und spiegelt die umliegenden Hügel.
Der Bau begann 1963 durch Hidroelèctrica de Catalunya nach einem Entwurf des Ingenieurs Arturo Rebollo Alonso aus dem Jahr 1958; das Wasserkraftwerk ging 1968 in Betrieb. Die Staumauer entstand in der Schlucht zwischen den Bergketten Montdois und Sant Benet, um Strom zu erzeugen und Girona und Barcelona mit Wasser zu versorgen. Der Stausee überflutete das Dorf Susqueda und die Gehöfte der Täler Susqueda und Querós.
Der Stausee überflutete das Dorf Susqueda und die Gehöfte der Täler Susqueda und Querós, deren Namen der See heute trägt. Ruder-, Segel- und Motorboote unter 3 Knoten sind erlaubt, doch die Umgebung ist sehr einsam, und die Quellen warnen vor ernsten Gefahren für die persönliche Sicherheit. Der sogenannte Säulensaal des Staudamms, über eine Wendeltreppe erreichbar, besteht aus hyperbolischen Pfeilern, die zugleich die Beleuchtung tragen.
Der Zugang mit dem Auto ist einfach, und es gibt ausgewiesene Parkplätze in der Nähe des Wassers sowie markierte Wanderwege entlang der Ufer. Die beste Zeit zum Besuchen sind die kühleren Morgen- oder Spätnachmittagsstunden, wenn das Wetter angenehmer ist und weniger Menschen unterwegs sind.
Bei sehr niedrigem Wasserstand werden Ruinen und Teile der alten Flusslandschaft sichtbar, die unter dem Wasser verborgen liegen. Diese seltenen Blicke auf die versunkene Vergangenheit bieten eine ungewöhnliche Möglichkeit, die Geschichte der Region physisch zu sehen.
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