Monestir de Sant Feliu de Guíxols, Benediktinerkloster in Sant Feliu de Guíxols, Spanien
Das Monestir de Sant Feliu de Guíxols ist ein benediktinisches Kloster, das aus der Kirche Mare de Déu dels Àngels und zwei Verteidigungstürmen namens Corn und Fum besteht. Diese Gebäudegruppe bildet einen imposanten Komplex, der die Architektur verschiedener Epochen verbindet.
Das Kloster wurde Anfang des 10. Jahrhunderts gegründet und erhielt 968 die offizielle Anerkennung durch den karolingischen König Lothair. Diese Bestätigung sicherte seine Stellung als wichtiges religiöses Zentrum unter der Leitung von Abt Sunyer.
Die Porta Ferrada ist ein romanisches Tor aus dem 10. Jahrhundert und prägt bis heute das Erscheinungsbild der Stadt. Es dient als Erkennungszeichen für Sant Feliu de Guíxols und zeigt, wie die mittelalterliche Festung aussah.
Das Kloster ist heute für Besucher zugänglich und beherbergt ein Geschichtsmuseum in seinen Räumen. In Zukunft wird es als Zentrum für die Carmen Thyssen-Bornemisza-Sammlung katalanischer Kunst genutzt werden.
Archäologische Ausgrabungen unter dem Kloster legten römerzeitliche Strukturen frei und zeigen, dass dieser Küstenort mehr als zwei Jahrtausende kontinuierlich besiedelt war. Diese Entdeckungen verbinden die mittelalterliche religiöse Geschichte mit einer noch älteren Vergangenheit.
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