Sant Salvador de la Vedella, Kloster in Spanien
Sant Salvador de la Vedella ist ein romanisches Klosterkirche aus dem 12. Jahrhundert, die auf einem Hügel über dem Stausee der Baells steht und nur noch als Kirchengebäude erhalten ist. Das schlichte Bauwerk hat ein einfaches Schiff mit halbrunder Apsis, kleine Fenster mit Bogenfenstern und einen kleinen Kampanilaufbau an der westlichen Seite.
Das Kloster wurde 830 gegründet, möglicherweise auf Grundlagen von frühen Eremitenhöhlen, und erhielt unter König Ludwig dem Frommen königliche Schutzrechte und Privilegien. Ab dem 16. Jahrhundert verlor es seine Bedeutung, wurde von anderen Klöstern abhängig und war ab 1848 keine aktive religiöse Gemeinde mehr.
Der Ortsname Vedella hat sich im Laufe der Jahrhunderte verändert und die Kirche war lange Zeit ein Treffpunkt für die lokale Gemeinde zu religiösen Festen und Feiern. Heute zeigen die schlichten Steinmauern und die einfache romanische Form, wie Menschen in dieser Region vor vielen hundert Jahren lebten und beteten.
Das Kloster ist über eine schmale Schotterstraße erreichbar, die von der Hauptstraße C-16 bei Fígols abzweigt und ein einfaches Fahrzeug erfordert, da die Wege in einigen Abschnitten rau sind. Der beste Blick auf die Ruine ist vom Ufer aus, wenn der Wasserspiegel des Stausees niedrig ist, besonders in den Sommermonaten.
Bei Trockenperioden werden alte Eremitenhöhlen sichtbar, die unter den Gebäuden liegen und auf frühe mönchische Besiedlung vor der Klostergründung hindeuten. Diese Höhlen zeigen, dass der Ort bereits von Mönchen als Zufluchtsort genutzt wurde, bevor die Steinkirche erbaut wurde.
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