Sant Genís de Palafolls, Romanische Kirche in Palafolls, Spanien
Sant Genís de Palafolls ist eine befestigte Pfarrkirche des 11. Jahrhunderts, die 1079 von Bischof Berenguer Guifré von Girona geweiht wurde. Sie hat ein Schiff unter Tonnengewölbe, ein zweites Schiff an der Nordseite und eine Kapelle im Süden. An der Südaußenseite verlaufen Lombardenbänder, die flache Apsis dient als Sakristei, das Westportal stammt aus dem 16. Jahrhundert.
Die Pfarrei wird in einer Urkunde Ludwigs, König von Frankreich, zugunsten des Klosters Sant Pere de Rodes im Jahr 947 unter dem Namen Sant Genís de Vilelles erwähnt. Die romanische Kirche stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde 1079 von Berenguer Guifré, Bischof von Girona, geweiht. 1502 begannen Umbauarbeiten, die das nördliche Schiff, die Südkapelle und die Westtür des 16. Jahrhunderts hinzufügten.
Das Dorf trägt den Namen der Kirche, die früher Sant Genís de Vilelles hieß. Die Pfarrkirche ist dem heiligen Genesius geweiht, und das befestigte Bauwerk ist als Kulturgut von nationalem Interesse eingestuft. Das Dorffest findet ihm zu Ehren statt.
Die Kirche erreicht man über eine einen Kilometer lange Zufahrtsstraße, die bei Kilometerstein 683,6 von der N-II abzweigt; dort ist die N-II eine gewöhnliche Landstraße, keine Autobahn. Das Gebäude liegt einzeln außerhalb des Ortes, die Anreise erfolgt daher meist mit dem Auto.
Die romanische Schnitzfigur der Mare de Déu de les Dones stammte von der Burg Palafolls und verschwand 1957; in der Kirche ist heute nichts davon erhalten. Die Pfarrei wird erstmals in einer Urkunde von 947 Ludwigs, König von Frankreich, zugunsten von Sant Pere de Rodes genannt.
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