La Musara, Verlassenes Bergdorf in Vilaplana, Spanien.
La Musara ist ein verlassenes Dorf in der Nähe von Tarragona, das auf etwa 990 Metern Höhe auf Kalksteinbergen liegt und steinerne Ruinen sowie verfallene Bauwerke aufweist. Die Überreste zeigen die traditionelle Architektur, die Menschen dort einst bewohnt haben.
Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus einem Abkommen zwischen König Alfonso I. von Aragonien und Erzbischof Guillem de Torroja im Jahr 1173. Das Dorf war danach Jahrhunderte lang bewohnt, bis es in der Mitte des 20. Jahrhunderts endgültig aufgegeben wurde.
Der Name Musara stammt aus arabischen Wurzeln und bezieht sich auf Orte, die während der Zeit der Sarazenen-Besatzung als Weideplätze oder Pachtflächen genutzt wurden. Diese sprachliche Verbindung zeigt noch heute, wie die verschiedenen Kulturen diese Gegend über Jahrhunderte geprägt haben.
Der Besuch dieses Ortes erfordert eine Wanderung auf Bergpfaden, für die grundlegende Kondition und passende Schuhe notwendig sind. Die beste Zeit zum Erkunden ist während der wärmeren Monate, wenn die Wege trockener und leichter zu begehen sind.
Das Dorf wurde zwischen 1950 und 1960 aufgrund einer Reblaus-Invasion vollständig aufgegeben, die die lokale Weinwirtschaft zerstörte. Diese Schädlingsinvasion markierte das Ende der menschlichen Besiedlung an diesem Ort.
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