Pantà de Vallfornès, Stausee in Spanien
Pantà de Vallfornès ist ein Staudamm aus Erde und verdichteter Stein, der zwischen zwei Berghängen im Tal von Cànoves i Samalús errichtet wurde. Das Bauwerk reicht etwa 60 Meter in die Höhe, erstreckt sich über rund 160 Meter Länge und fasst knapp 2,3 Millionen Kubikmeter Wasser zum Bewässern der Umgebung und zur Trinkwasserversorgung.
Der Damm wurde von März 1985 bis 1989 errichtet und war der erste in Katalonien, der hauptsächlich aus verdichteter Erde und Stein gebaut wurde. Das Bauwerk sollte den Wasserfluss des Vallfornès-Baches regulieren und die Wasserversorgung für Gemeinden und Landwirtschaft in der Region sichern.
Der Staudamm entstand in einer Region mit langer landwirtschaftlicher Tradition, wobei das Bauwerk heute Teil der lokalen Identität ist. Für die Bewohner stellt der Speicher ein Beispiel dar, wie moderne Infrastruktur mit natürlichen Landschaften koexistieren kann.
Besucher parken das Auto an der Einfahrt und gehen von dort weiter, wo eine Kette den Fahrzeugverkehr kennzeichnet. Der Aufstieg zum Damm ist lang und wird anspruchsvoll für diejenigen, die nicht an längere Wanderungen gewöhnt sind, aber der Weg selbst ist breit und leicht zu folgen.
Das Bauwerk wurde mit einer speziellen italienisch inspirierten Form entworfen, einem sogenannten Laghetto Collinare, mit einem künstlichen Hügel in der Mitte, auf dem Bäume und Sträucher gepflanzt wurden. Dieses Design ermöglicht es dem Damm, sich natürlich in die Berglandschaft einzufügen, ohne einen industriellen Eindruck zu hinterlassen.
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