Castle of Santa Bárbara, Zaragoza, Mittelalterliche Festung und Einsiedelei in Saragossa, Spanien.
Die Burg Santa Bárbara ist eine Ruinenanlage auf einem Hügel mit Überresten von Festungsmauern und religiösen Gebäuden, von denen aus man die Stadt überblickt. Der Ort besteht aus Steinresten und Grundmauern, die von Jahrhunderten unterschiedlicher Nutzung zeugen.
Die Burg wurde im 13. Jahrhundert als Teil des Verteidigungsrings von Saracusta errichtet, zusammen mit den Festungen Juslibol, Miranda und Alfocea, bis Alfons I. der Kämpfer die Stadt 1118 zurückeroberte. Der Großteil der Anlage verschwand, als im 17. Jahrhundert eine Einsiedelei über ihren Ruinen erbaut wurde. 1690 gründete eine Bruderschaft zaragozanischer Bauern die Cofradía de la Gloriosa Santa Bárbara, und 1691 erscheint die Einsiedelei in deren Akten. Das Gebäude wurde im Spanischen Bürgerkrieg 1936 zerstört und nie wiederhergestellt; 1946 verlegte die Bruderschaft ihre Wallfahrt zur Kirche von Miralbueno.
Die Ermita wurde 1690 von einer Bruderschaft zaragozanischer Bauern gegründet, der Cofradía de la Gloriosa Santa Bárbara mit Sitz in der Pfarrei San Pablo. Ihre Wallfahrt am 1. Mai segnete die Felder, bis sie 1946 zur Kirche von Miralbueno verlegt wurde und die Ermita verfiel.
Der Zugang erfolgt über einen benachbarten Park und eine Wanderroute auf dem Hügel, wobei das Terrain je nach Wetter unterschiedlich zugänglich sein kann. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und genug Zeit für den Aufstieg und die Erkundung der Fläche einzuplanen.
Die Kapelle, die den Großteil der Burg aufnahm, entstand nach 1690, als eine Gruppe Zaragozaner Bauern die Cofradía de la Gloriosa Santa Bárbara mit Sitz in der Pfarrei San Pablo gründete. 1691 erscheint die Kapelle im Libro de Resoluciones der Bruderschaft, und 1706 musste ihr Dach nach Schäden durch das Wetter der aragonesischen Hauptstadt repariert werden.
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