Barri Vell de Girona, Mittelalterliches Viertel in Girona, Spanien
Der Barri Vell ist ein mittelalterliches Viertel in Girona mit engen Kopfsteinpflastergassen und aus Stein erbauten Häusern in warmen Farbtönen. Die Altstadt erstreckt sich zu beiden Seiten des Flusses Onyar und zeigt eine dichte Struktur mit erhaltenen Mauern aus verschiedenen Epochen.
Das Viertel entstand auf den Fundamenten einer römischen Siedlung und wurde durch Befestigungsmauern aus dem 9. Jahrhundert geprägt. Im Mittelalter entwickelte sich hier eine bedeutende urbane Struktur mit Kirchen, Palästen und einem florierenden jüdischen Viertel.
Das Jüdische Viertel bewahrt die Geschichte einer Gemeinde, die vom 9. bis 15. Jahrhundert hier lebte und prägte die Architektur sowie das Straßenlayout der Altstadt. Besucher können heute noch die engen Gassen sehen, in denen diese Gemeinschaft ihren Alltag gestaltete.
Es ist am besten, bequeme Schuhe zu tragen, da die Kopfsteinpflastergassen uneben sind und viel Auf und Ab aufweisen. Besucher sollten früh am Morgen oder spätnachmittags kommen, um den Menschenmassen zu entgehen und die Architektur in besserem Licht zu sehen.
Ein rotes Eisengerüst, das von Gustave Eiffel entworfen wurde, verbindet die Altstadt über den Fluss Onyar mit der modernen Stadt. Diese elegante Brücke bietet einen überraschenden Kontrast zwischen der mittelalterlichen Architektur und der modernen Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts.
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