Castell de Barberà, Burg in Spanien
Der Castell de Barberà ist ein restauriertes Gebäude auf einem sanften Hügel in der Nähe des Flusses Ripoll, das heute wie ein Bauernhaus wirkt. Die sichtbaren Überreste zeigen eine rechteckige Grundform mit verbliebenem Mauerwerk von etwa 8 Metern Länge und einem dicken Meter Stärke, ergänzt durch die Grundlagen eines runden Turms im Inneren, der aus dem 12. Jahrhundert stammt.
Die erste Erwähnung des Castell de Barberà stammt aus dem frühen 11. Jahrhundert, als es als Kontrollinstrument für die umliegenden Länder diente, die von der Barcelonesen Grafschaft gegeben wurden. Im 12. Jahrhundert wurde eine runde Verteidigungsturnusgebaut, und über die Jahrhunderte wechselte der Besitz zwischen verschiedenen Adelsfamilien wie den Montcadas, Pinós und schließlich dem Marquesado de Santa María de Barberà im 18. Jahrhundert.
Der Castellán de Barberà trägt einen Namen, der in Dokumenten aus dem späten 10. Jahrhundert auftaucht und die lange Verbindung des Ortes zur Region widerspiegelt. Besucher können heute noch erkennen, wie dieser Ort über Generationen hinweg ein Symbol der lokalen Macht war und verschiedene Adelsfamilien ihre Macht von hier aus ausübten.
Der Standort liegt auf einem sanften Hügel mit ruhiger Atmosphäre und ist heute leicht zugänglich, obwohl er von moderner Industriefläche umgeben ist. Es wird empfohlen, bequeme Schuhe zu tragen, da der Ort noch unter Restaurierung ist und der Boden uneben sein kann.
Das Fundament des Rundturms wurde erst bei jüngsten Restaurierungsarbeiten vollständig freigelegt und bestätigt seine ursprüngliche Form und solide Steinbauweise aus dem 12. Jahrhundert. Dieser archäologische Fund gab Experten neue Einblicke in die Verteidigungsstrategien und Bautechniken jener Zeit.
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