Musée des sorcières de Zugarramurdi, Museum über Hexenverfolgung in Zugarramurdi, Spanien
Das Museum fur Hexen befindet sich in einem ehemaligen Krankenhaus und zeigt Exponate zur Verfolgung von Menschen, die als Hexen beschuldigt wurden, sowie zur lokalen Geschichte und Folklore. Die Ausstellung nutzt interaktive Bildschirme und Artefakte, um die Ereignisse und Überzeugungen dieser Zeit zu dokumentieren.
Die Region wurde zwischen 1609 und 1614 von der Spanischen Inquisition mit Hexenverfolgungen heimgesucht, bei denen Tausende Menschen angeklagt wurden. Diese Verfolgungen gehorten zu den brutalsten Kampagnen gegen vermeintliche Hexerei im Europa jener Zeit.
Das Haus zeigt, wie lokale Heilpraktiken mit Aberglauben verflochten waren und wie die Menschen in diesem Dorf mit übernatürlichen Erklärungen für alltägliche Ereignisse umgingen. Die Ausstellung vermittelt ein Verständnis dafür, wie solche Vorstellungen in der Gemeinschaft verankert waren.
Der Besuch sollte am besten zu einem Wochentag geplant werden, um Menschenmengen zu vermeiden und die Exponate gründlich betrachten zu können. Das Gelande ist leicht zugänglich, und die Beschilderung hilft Besuchern, sich in den verschiedenen Ausstellungsbereichen zu orientieren.
Das Museum befindet sich in der Nähe einer natürlichen Höhle, die früher als Ort für rituellen Praktieken betrachtet wurde und in lokalen Legenden eine Rolle spielt. Viele Besucher übersehen die Bedeutung dieser geografischen Verbindung zur Erzählung über die Verfolgungen.
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