Cueva Foradada reservoir, Embalse en Oliete que recoge las aguas del río Martín
Der Stausee Cueva Foradada ist ein Staudamm mit Kreisform in der Provinz Teruel, der das Wasser des Flusses Río Martín sammelt. Die Anlage erstreckt sich zwischen den Orten Oliete und Alcaine und wird von Felswänden flankiert, die enge Schluchten und Felsformationen bilden.
Der Dammbau begann 1903 und wurde 1927 abgeschlossen, nachdem Bauherren unterirdische Quellen bewältigen und Verhandlungen mit der Stadt Alcaine führen mussten. Der Bau der Anlage markiert über ein Jahrhundert Wasserwirtschaft in der Region Aragón.
Das Wasser des Stausees erstreckt sich zwischen natürlichen Felswänden und bildet einen wichtigen Lebensraum für Vögel und Bergziegen in der Umgebung. Der Ort liegt innerhalb des Kulturparks Río Martín, wo Felsmalereien und alte Spuren menschlicher Besiedlung sichtbar sind.
Der Damm ist über Gehwege zugänglich und führt über etwa 272 Stufen zu Aussichtspunkten, von denen aus man das Stauseebecken überblicken kann. Der beste Besuch erfolgt von nahegelegenen Dörfern aus, am besten mit vorheriger Ankündigung, um optimale Bedingungen zu treffen.
Die Anlage wurde mit großer Mühe in einer natürlichen Höhle mit besonderer Felsöffnung errichtet, die von weitem durch ihre charakteristische Spaltenformation sichtbar ist. Diese geologische Besonderheit verleiht der Konstruktion ihren Namen und macht die Ingenieurleistung umso bemerkenswerterer.
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