Castle of Montilla, Mittelalterliche Festung in Montilla, Spanien.
Die Burg von Montilla ist eine mittelalterliche Festungsanlage, deren Ruinen auf erhöhter Position stehen und mehrere Wehrtürme wie La Dorada, del Sol, Centinela, La Defensa, Minerva und Diana zeigen. Das Gelände beherbergt heute die Herzogliche Getreidespeicher aus dem 18. Jahrhundert, ein Lagergebäude, das das Fremdenverkehrsamt und wechselnde Ausstellungen beherbergt.
Die Festung entstand im Mittelalter als strategischer Verteidigungspunkt für die Region. König Ferdinand der Katholische ließ die Anlage 1508 zerstören, um die Macht von Pedro Fernández de Córdoba, dem ersten Marquis von Priego, zu schwächen.
Der Ort war Heimat von Gonzalo Fernández de Córdoba, einem berühmten spanischen Feldherrn, dessen Familie hier großen Einfluss hatte. Die Geschichten seiner Karriere sind eng mit der Geschichte dieser Gegend verbunden.
Das Gelände ist gut erreichbar und bietet klare Sichtwege auf die verbliebenen Türme und Mauern von verschiedenen Perspektiven. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege uneben sind und der Untergrund variieren kann.
Archäologische Grabungen haben Überreste einer iberischen Siedlung aus der Zeit vor dem 1. Jahrhundert freigelegt, was zeigt, dass die Gegend lange vor der mittelalterlichen Festung besiedelt war. Auch ein Wachturm aus der Zeit der christlichen Eroberung wurde entdeckt und gibt Einblick in mehrere Schichten der Regionalgeschichte.
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