Luostarinmäki museum quarter, Freilichtmuseum in Turku, Finnland.
Luostarinmäki ist ein Freilichtmuseum in Turku, Finnland, bestehend aus originalen Holzhäusern, Innenhöfen und schmalen Gassen, die ein städtisches Viertel des 19. Jahrhunderts zeigen. Die Gebäude stehen noch an ihrem ursprünglichen Standort, was das Gelände von den meisten anderen Freilichtmuseen unterscheidet.
Das Viertel überstand den Großen Brand von Turku im Jahr 1827, der fast die gesamte Stadt zerstörte und nur diesen Holzbezirk verschonte. Weil die Gebäude erhalten blieben, wurden sie später zu einem Museum umgewidmet, das das städtische Leben vor der Katastrophe dokumentiert.
In den kleinen Werkstätten des Geländes zeigen Handwerker noch heute, wie Schuhe genäht, Stoffe gewebt oder Holzgegenstände gefertigt werden. Wer durch die engen Gassen geht, kann dabei zuschauen und beobachten, wie Alltagsgegenstände früher von Hand entstanden.
Das Gelände ist zu Fuß leicht zu erkunden, da die Gebäude dicht beieinander liegen und die Wege kurz sind. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Kopfsteinpflastergassen und Holzschwellen je nach Witterung rutschig sein können.
Anders als in den meisten Freilichtmuseen wurden die Gebäude hier nie versetzt, sondern stehen noch genau dort, wo sie vor über 200 Jahren errichtet wurden. Das bedeutet, dass auch die ursprüngliche Anordnung der Höfe, Zäune und Gassen erhalten ist und nicht rekonstruiert wurde.
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