Silvolan tekojärvi, Künstlicher See in Ylästö, Finnland
Das Silvola-Reservoir ist ein künstlicher See im Stadtteil Ylästö, nördlich von Helsinki, der als Speicherbecken für die Trinkwasserversorgung der Hauptstadtregion dient. Das Wasser gelangt über einen unterirdischen Tunnel aus dem Päijänne-See hierher und wird anschließend in Aufbereitungsanlagen weiterverarbeitet.
Das Reservoir wurde Anfang der 1980er Jahre im Rahmen eines großen Infrastrukturprojekts zur Wasserversorgung der Hauptstadtregion gebaut. Der Tunnel vom Päijänne-See war damals eines der längsten unterirdischen Wassertransportsysteme Europas.
Das Silvola-Reservoir ist bei Spaziergängern und Naturfreunden beliebt, die die ruhigen Wege rund um das Wasser nutzen. Im Sommer kommen viele Menschen aus den umliegenden Stadtteilen hierher, um die Natur nah an der Stadt zu erleben.
Das Gebiet rund um das Reservoir ist zu Fuß gut erreichbar, und es gibt Wege entlang des Ufers, die einen Blick auf das Wasser ermöglichen. Da es sich um eine wichtige Wasserversorgungsanlage handelt, sind bestimmte Bereiche für Besucher gesperrt.
Der unterirdische Tunnel vom Päijänne-See ist mit einer Länge von rund 120 km einer der längsten Wassertunnel der Welt. Das Wasser, das im Reservoir ankommt, hat den größten Teil des Wegs unter der Erde zurückgelegt, ohne Pumpen zu benötigen.
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