Koiviston kartano, Herrenhaus in Pori, Finnland.
Koiviston kartano ist ein Gutshaus an den Ufern des Kokemäenjoki-Flusses in Pori, mit Steingebäuden aus grauem Granit für Landwirtschaft und historische Stallungen. Die Gebäude bilden einen Komplex, der die Infrastruktur eines früheren Bauernhofs zeigt.
Der König Gustav Vasa gründete das Gutshaus 1557 als königliche Domäne an der Mündung des Kokemäenjoki, in der Nähe der mittelalterlichen Stadt Ulvila. Im 18. Jahrhundert erwarb Professor Johan Kraftman das Anwesen und prägte es durch landwirtschaftliche Neuerungen.
Der Name des Guts geht auf die Birkenbestände zurück, die einst das Land prägten. Besucher können heute noch die Lage am Fluss nachvollziehen, die für die historische Landwirtschaft entscheidend war.
Das Anwesen gehört heute der Stadt Pori und kann von außen besichtigt werden, mit rekonstruierten Stallungen von 2000. Besucher sollten beachten, dass die Lage am Fluss bedeutet, dass das Gelände zu bestimmten Jahreszeiten feuchter sein kann.
Der Meeresspiegel ist wegen der Landhebung und Flussablagerungen über Jahrhunderte etwa 15 Kilometer zurückgewichen. Dies bedeutet, dass die ursprüngliche Lage direkt an der See heute weit im Inland liegt.
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