Aqueduct of Luynes, Römisches Aquädukt in Luynes, Frankreich
Der Aquädukt von Luynes ist eine römische Wasserleitung mit fünf übereinander gestapelten Bögen, die sich durch das Arennenatal in der Indre-et-Loire erstreckt. Das Bauwerk wurde aus Naturstein gefertigt und trug Wasser über mehr als anderthalb Kilometer Distanz.
Das Bauwerk entstand im 2. oder 3. Jahrhundert und blieb bis ins 12. Jahrhundert in Betrieb. Es wurde später unter Karl dem Einfachen repariert und als historisches Denkmal seit 1862 geschützt.
Das Bauwerk zeugt von römischer Ingenieurskunst in Nordfrankreich und wird seit 1862 als historisches Monument anerkannt. Einheimische und Besucher sehen hier ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie die Römer Wasser über große Entfernungen transportierten.
Der Aquädukt befindet sich etwa eineinhalb Kilometer nordöstlich des Zentrums von Luynes und ist das ganze Jahr über frei zugänglich. Der Ort ist leicht zu erreichen und erfordert keine Eintrittsgebühr oder Reservierung.
Das Innere des Aquädukts bestand aus Mauerwerk statt aus Blei- oder Tonrohren, was eine ungewöhnliche Bauweise für diese Zeit war. Diese massive Konstruktion war so stabil, dass sie über viele Jahrhunderte hinweg funktionierte.
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