Chapelle Notre-Dame-de-la-Paix, Barockkirche im Picpus-Viertel, 12. Arrondissement, Frankreich.
Die Chapelle Notre-Dame-de-la-Paix ist eine Barockkirche im 12. Arrondissement, bekannt für ihren Glockenturm und farbige Glasfenster, die der Meisterglasmacher Bertrand nach Auswahl durch einen Pfarreirat schuf. Der Innenraum konnte etwa 400 Personen im Sitzen aufnehmen und war durch ein Trennwandsystem in zwei Katechismusklassenzimmer unterteilt.
Die Kapelle wurde 1966 von den Architekten Jean L'Hernault und Riquier erbaut und am 19. März 1967 von Bischof Malbois von Corbeil-Essonnes geweiht. Dieses Bauwerk entstand in der Nachkriegszeit und spiegelt die Erneuerung der Pfarrgemeinde im Picpus-Viertel wider.
Die Kapelle steht in enger Verbindung mit dem Picpus-Friedhof, wo General La Fayette und viele Opfer der Terrorzeit von 1794 begraben liegen. Diese Nähe prägt bis heute die spirituelle Bedeutung des Ortes für die Gemeinde.
Das Gebäude ist zugänglich für Besucher, die den Innenraum mit seinen charakteristischen Barockmerkmalen besichtigen möchten. Es ist ratsam, während der Öffnungszeiten zu kommen und zu beachten, dass es sich um einen aktiven Gebetsort handelt.
Der Glockenturm beherbergt eine Glocke aus Herbillon, einer Gemeinde in Algerien unter dem Bistum Constantine, die eine Verbindung zwischen französischem und nordafrikanischem religiösem Erbe schuf. Dieses unerwartete Detail zeigt den transnationalen Charakter der frühen Nachkriegskommunität.
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