Prefecture hotel of Loir-et-Cher, French administrative building
Das Präfekturhotel von Loir-et-Cher ist ein Verwaltungsgebäude in Blois, das im klassischen Stil des 19. Jahrhunderts erbaut wurde und unter Denkmalschutz steht. Die Hauptfassade zeigt eine zentrale Vorhalle mit zwei Säulenreihen und einem kleinen Giebel, während sich dahinter ein Park mit Bäumen erstreckt.
Das ursprüngliche Gebäude begann als Kloster für die Visitandinen, einer religiösen Gemeinschaft, die zwischen 1635 und 1655 Flügel um einen Kreuzgang errichtete. Nach der Französischen Revolution wurde das Gebäude mehrfach umgenutzt, bis es 1826 zum Präfekturhotel umgebaut wurde und zum Zentrum des administrativen Viertels der Stadt entwickelte.
Das Gebäude steht an einem zentralen Ort in Blois und prägt das Bild des administrativen Zentrums der Stadt. Es spiegelt die Bedeutung wider, die die französische Verwaltung der lokalen Regierungsarbeit beimaß, indem es eine solide und sichtbare Präsenz schuf.
Das Gebäude wird heute als Arbeitsplatz der lokalen Verwaltung genutzt, ist aber während der Europäischen Tage des Denkmals für Führungen für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Besichtigung erfordert eine vorherige Anmeldung, da die Gruppengrößen begrenzt sind, um das Erlebnis angenehm zu gestalten.
Im Inneren befinden sich Möbel, die speziell vom berühmten Kunsthandwerker Bellangé angefertigt wurden, und es gibt einen blauen Salon mit zwei Stühlen, die einst Versailles gehörten. Diese wertvollen Stücke wurden während turbulenter Zeiten nach Blois gebracht und sind ein seltenes Beispiel für ursprüngliches Mobiliar aus dieser Epoche.
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