Thermes de Constantin, Römische Bäder in Arles, Frankreich
Die Thermes de Constantin sind eine romische Badeanlage in Arles mit mehreren Badebecken und einem Zentralraum mit gewolbtem Dach. Das Gebaude verfugt uber Fenster, die Licht auf die wichtigsten Badebereiche werfen und die Anordnung der verschiedenen Waschbereich zeigt.
Die Anlage wurde im fruhen 4. Jahrhundert erbaut, als Kaiser Konstantin sich in Arles niederlie. Sie blieb bis ins 6. Jahrhundert in Betrieb und zeigt die lange Nutzungsphase romischer Infrastruktur.
Die Therme war ein Ort, an dem sich die Römer täglich zum Baden, zum Austausch und zur Erholung trafen. Diese sozialen Räume prägten das tägliche Leben und zeigen, wie wichtig Körperpflege und Gemeinschaft in der antiken Welt waren.
Der Besuch erfordert das Durchqueren mehrerer Raume, daher sollte man angemessene Schuhe und Zeit zum Erkunden mitbringen. Der Standort liegt zentral in der Stadt, ist aber in unterirdischen oder teilweise eingegrenzten Bereichen angesiedelt, daher ist eine Taschenlampe hilfreich.
Das unterirdische Heissluftungssystem, das als Hypokaust bekannt ist, funktioniert nach Prinzipien, die mehr als 1700 Jahre alt sind. Diese unterirdische Konstruktion zeigt, wie raffiniert die romischen Ingenieure Warme distribierten, um die verschiedenen Badebereiche zu heizen.
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