Théâtre des Déchargeurs, Historisches Theater im Viertel Les Halles, Paris, Frankreich.
Das Théâtre des Déchargeurs ist ein Theatergebäude mit zwei Spielräumen im 1. Arrondissement von Paris. Der größere Saal trägt den Namen Vicky Messica und fasst 76 Personen, während der kleinere La Bohême-Saal etwa 19 Plätze bietet.
Das Gebäude wurde 1708 für Marie Orceau, die Witwe Rouillé, errichtet und behielt seine ursprüngliche Struktur über viele Jahrzehnte. Die Umwandlung in ein Theater erfolgte 1979, als Vicky Messica die Immobilie übernahm und sie in einen Aufführungsort umgestaltete.
Das Theater ist bekannt für seine Rolle als Bühne für französischsprachiges Schauspiel und zeitgenössische Produktionen im Herzen von Paris. Es bietet Raum für experimentelle Arbeiten, die das Publikum in die vielfältigen Gesichter des modernen Dramas einführen.
Das Theater befindet sich in der Rue des Déchargeurs und ist gut zu Fuß erreichbar, besonders von den Métro-Stationen Châtelet und Hôtel de Ville. Die zentrale Lage in den Halles macht es einfach, den Ort zu finden und zu besuchen.
Die Fassade und die Großtreppe des Gebäudes wurden 1925 unter Denkmalschutz gestellt und erkannten damit dessen architektonische Bedeutung an. Diese ursprünglichen Merkmale blieben bewahrt, und 2001 erhielt das gesamte Gebäude zusätzliche Schutzzunahmen.
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