Fosse Frandemiche, Bergbaumuseum in Le Molay-Littry, Frankreich.
Das Fosse Frandemiche ist ein Bergbaumuseum in Le Molay-Littry, das sich um ein ehemaliges Schachtgebaude herum entwickelt hat und Maschinen, Werkzeuge sowie Ausrustungsgegenstande aus verschiedenen Epochen zeigt. Eine unterirdische Galerie von etwa 70 Metern Lange fuhrt Besucher durch echte Abbaukammern und ermoglicht einen Einblick in die Forderungsmethoden, die Bergleute im Laufe der Zeit anwendeten.
Der Schacht Frandemiche war eine von 23 Forderstartten im Littry-Becken und begann seinen Betrieb in der Zeit, als die Region zu einem wichtigen Kohlegewinnungsgebiet wurde. Die Staette reprasentiert einen Abschnitt der industriellen Vergangenheit Nordfrankreichs, der das Leben von Tausenden von Arbeitern und ihrer Familien gepraegt hat.
Der Name Frandemiche stammt aus der lokalen Bergbautradition und bezieht sich auf den früheren Schachtbetrieb an diesem Ort. Besucher können heute sehen, wie Bergleute ihre tägliche Arbeit verrichteten und welche Werkzeuge sie nutzten.
Der Zugang erfolgt uber einen sanften Abstieg in die unterirdischen Raume, wobei festes Schuhwerk empfohlen wird, da der Boden in den Galerien uneben sein kann. Besucher sollten warme Kleidung mitbringen, da die unterirdischen Bereiche kuhl bleiben, unabhangig von der Jahreszeit.
Unter den ausgestellten Objekten befindet sich eine Dampfmaschine der Bruder Perier von 1802, eine seltene Reliquie aus den fruhen Jahren der industriellen Mechanisierung in Frankreich. Das Museum bewahrt auch alte Gegenstande auf, die in den Schachten der Region gefunden wurden und Einblicke in das alltaegliche Leben der Arbeiter geben.
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