Woodstown, Wikinger-Ausgrabungsstätte in County Waterford, Irland
Woodstown ist eine archäologische Stätte der Wikinger an der Themse im County Waterford, die sich über eine längere Strecke erstreckt. Die Ausgrabungen decken einen defensiven Bereich auf, der während der mittelalterlichen Periode genutzt wurde.
Die Stätte stammt aus der Mitte des 9. Jahrhunderts und war bis zum frühen 10. Jahrhundert bewohnt, was sie zu einem der ältesten bekannten Wikingerorte in Irland macht. Sie wurde erst 2003 während der Arbeiten an einer Straße zufällig entdeckt.
Die Fundstätten zeigen Kontakte zu fernen Ländern, denn neben lokalen Objekten findet man islamische Münzen und skandinavische Waffen. Diese Gegenstände erzählen von Handel und Austausch zwischen verschiedenen Kulturen während dieser Zeit.
Das Gelände ist aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und trägt den Status eines nationalen Denkmals. Besucher können die gefundenen Gegenstände jedoch in Reginald's Tower in Waterford City besichtigen.
Unter den Funden war das Grab eines Wikinger-Anführers mit Waffen und persönlichen Gegenständen, was die regionale Bedeutung des Ortes unterstreicht. Diese Entdeckung zeigt, dass die Siedlung nicht nur ein einfacher Handelsplatz war, sondern auch ein Machtzentrum unter lokaler Herrschaft.
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