Timoleague Friary, Franziskanische Klosterruinen in Timoleague, Irland.
Timoleague Friary besteht aus Steinmauern, die entlang des Flusses Argideen stehen und große gotische Fenster mit einem zentralen Kreuzgang aufweisen. Die Überreste zeigen die typische Anordnung mit Kirchenschiff, Querschiff und Turm, die den mittelalterlichen Baustil demonstrieren.
Der Orden der Franziskaner gründete diese religiöse Anlage im 13. Jahrhundert auf einem Gelände, wo der heilige Molaga bereits in der Frühzeit des Christentums eine Gemeinde etabliert hatte. Im 17. Jahrhundert zerstörten englische Soldaten die Strukturen, aber die Fundamente und Mauern überdauerten.
Der Friedhof rund um die Ruine zeigt, wie Familien den heiligen Ort über Generationen hinweg nutzten und ihre Toten hier begruben. Die eingehauenen Grabsteine erzählen von den Menschen, die diesen Platz als Begräbnisstätte brauchten.
Die Ruinen liegen in unmittelbarer Nähe des Flusses und sind von einem Friedhof umgeben, wobei es lohnt sich, Zeit zum Erkunden aller Bereiche einzuplanen. Das Gelände ist offen zugänglich, und der Boden kann nach Regen nass und rutschig sein.
Im Südfenster befindet sich eine kleine Öffnung, durch die Menschen mit Lepra von außen an den Gottesdiensten teilnehmen konnten, ohne die anderen zu gefährden. Diese sogenannte Lepra-Loch zeigt, wie die Gemeinschaft mit Krankheit umging und dennoch versuchte, alle an ihren Glaubensritualen teilhaben zu lassen.
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