Steinreihe von Eightercua, Megalithgrab in der Grafschaft Kerry, Irland
Eightercua ist eine megalithische Grabstätte mit vier hohen aufrechten Steinen, die sich in Ost-West-Richtung erstrecken und eine vertikale Anordnung bilden. Die Steine markieren die Überreste einer antiken Begräbnisstätte mit möglichen Kammerkonstruktionen.
Die Stätte stammt aus der Bronzezeit um 1700 v. Chr. und zeigt die Baukunst der frühesten Siedler Irlands. Die Konstruktion spiegelt die Fähigkeiten und Rituale wider, die für Begräbnisse in dieser fernen Periode wichtig waren.
Die örtliche Überlieferung verbindet diesen Ort mit Scéine, der Frau des Amergin mac Míled, der einer der legendären Anführer der Milesier war. Die Steine werden von den Menschen in der Gegend als ihr Grabmal verehrt und erzählen eine Geschichte aus der irischen Mythologie.
Die Stätte liegt etwa 1,5 Kilometer südlich des Dorfes Waterville und ist über eine kleine Straße erreichbar. Ein Parkplatz in der Nähe bietet eine bequeme Möglichkeit, den Ort zu besuchen und die Steine zu besichtigen.
Die vier Steine sind so ausgerichtet, dass sie während der Herbst-Tagundnachtgleiche im September mit der Sonne zusammenfallen. Diese präzise Ausrichtung zeigt, dass die antiken Erbauer ein tiefes Verständnis für die Himmelsbewegungen hatten.
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