Granard Motte, Mittelalterliche Befestigung in Granard, Irland
Das Granard Motte ist eine normannische Befestigung mit einem runden Erdwall, der einen flachen Gipfel hat. Der Hugel ist von einem U-formigen Außenwerk und Graben umgeben, die das gesamte Bauwerk schutzen.
Der normannische Ritter Richard de Tuite erbaute diese Befestigung 1199 auf den Grundmauern eines älteren Ringforts der Farrell-Familie. Das Bauwerk kombiniert neue normannische Techniken mit einem bereits bestehenden irischen Verteidigungsplatz.
Die Statue des heiligen Patrick auf dem Gipfel wurde 1932 errichtet und verbindet diesen Ort mit dem christlichen Erbe Irlands. Besucher sehen hier ein Zeichen der religiösen Bedeutung, die Granard über viele Jahrhunderte hinweg hatte.
Ein steiler Pfad fuhrt auf den Hugel hinauf zu einer Aussichtsplattform oben. Von dort aus kann man an klaren Tagen uber mehrere Grafschaften hinweg sehen.
Unter allen normannischen Befestigungen dieser Art in Irland steht dieses Bauwerk auf der grossten Hohe uber dem Meeresspiegel. Wer von hier oben schaut, blickt von einem ungewohnlich hoch gelegenen Aussichtspunkt auf das irische Ackerland.
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