Tel Mevorakh, Berg in Israel
Tel Mevorakh ist ein kleiner Hügel an der Küste nahe dem Karmel, der sich nur wenig über das umgebende Land erhebt. Die Stelle weist mehrere Schichten von Überresten aus verschiedenen Zeiten auf und blickt auf das Meer hinaus, wobei oft ein salziger Duft von der Küste heraufweht.
Die erste Erkundung des Ortes fand in den 1970er Jahren statt, als ein Team der Hebräischen Universität Jerusalem zwischen 1973 und 1976 das Gelände ausgrabte. Dabei entdeckte man über 15 Schichten menschlicher Besiedlung, die sich vom Neolithikum bis zur byzantinischen Zeit erstreckten.
Der Name Tel Mevorakh bedeutet "Hügel des Segens" und weist auf die religiöse Bedeutung, die der Ort in früheren Zeiten gehabt haben könnte. An diesem Ort lässt sich ablesen, wie Menschen verschiedene Landschaften miteinander verbanden und Handel über Küste und Inland hinweg betrieben.
Das Gelände liegt südlich des Flusses Tanninim und etwa 2 Kilometer vom heutigen Ufer entfernt in einer Gegend mit gemischtem Landschaftsprofil. Der Hügel selbst ist etwa 15 Meter hoch und bietet einen guten Überblick über die Umgebung, weshalb bequemes Schuhwerk für das Begehen des Geländes ratsam ist.
Archäologen fanden hier mehrere parallele Steinmauern, die wahrscheinlich die Grenzen von Räumen oder Außenbereichen markierten, sowie einen ringförmigen Bereich aus Steinen, der möglicherweise ein Arbeitsplatz oder eine Stützstruktur war. Diese Anordnungen geben Hinweise auf die räumliche Organisation des täglichen Lebens in dieser antiken Siedlung.
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