Khirbat Al-Burj, Archäologischer Karawanserei in Binyamina, Israel
Khirbat Al-Burj ist ein Karavanserai aus Steinblöcken mit Spuren mehrerer Besiedlungsphasen. Die Ausgrabungen zeigten Überreste von byzantinischen Keramiken, Kreuzzugstrukturen mit griechischen Inschriften und osmanischen Bauwerken aus dem späteren Zeitraum.
Das Karavanserai stammt aus der osmanischen Zeit und diente Reisenden als Unterkunft entlang alter Handelsrouten. Der Kaiser Wilhelm II hielt sich dort 1898 während seiner Heilandreise auf.
Die Stätte wandelte sich von einem palästinensischen Dorf zu einer landwirtschaftlichen Siedlung und spiegelt die demographischen Veränderungen in Palästina wider.
Der Ort ist über Highways erreichbar und mit Beschilderung zum archäologischen Gelände gekennzeichnet. Das renovierte Gebäude ist heute als Veranstaltungsort zugänglich und liegt in Binyamina.
Grabungen im Jahr 2009 brachten umfangreiche Funde aus der byzantinischen Zeit zutage, darunter Keramiken aus dem 5. bis 7. Jahrhundert. Diese Artefakte zeigen eine intensivere Besiedlung früher an, als man bisher gedacht hatte.
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