Kotagiri, Bergstadt im Nilgiris-Distrikt, Indien
Kotagiri ist eine Bergstadt im Distrikt Nilgiris, die sich auf knapp 1800 Metern Höhe über mehrere Hügel erstreckt. Das Gebiet ist geprägt von ausgedehnten Teeplantagen, die die Landschaft durchziehen, und grünen Flächen, die sich über das gesamte Terrain verteilen.
John Sullivan entdeckte die Siedlung 1819 und etablierte sie als Sommerfrische während der britischen Herrschaft in Madras Presidency. Dieses koloniale Erbe prägte die Entwicklung als Berghilfsstation und machte sie zu einem beliebten Zufluchtsort vor der Hitze der Ebenen.
Der Name Kotagiri stammt von 'Kota-keri' ab, was Straße der Kota-Menschen bedeutet, eines der Ureinwohnervölker, das heute noch in der Region lebt. Die lokalen Gemeinschaften prägen das tägliche Leben des Ortes mit ihren Traditionen und Lebensweisen.
Die Stadt ist über Straßennetze mit großen Städten in Tamil Nadu verbunden, wobei der nächste Bahnhof etwa 50 Kilometer entfernt in Mettupalayam liegt. Bei der Planung eines Besuchs sollte man die bergige Topografie und kühlere Temperaturen in höherer Lage berücksichtigen.
Trotz seines ländlichen Charakters hat die Stadt ein ungewöhnliches Geschlechterverhältnis mit etwa 1073 Frauen pro 1000 Männer, was über dem staatlichen Durchschnitt liegt. Dieses Merkmal unterscheidet es von vielen vergleichbaren Bergstädten in Indien.
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