Bannerghatta-Nationalpark, Nationalpark im ländlichen Bezirk Bengaluru, Indien
Bannerghatta National Park ist ein Schutzgebiet etwa 22 Kilometer südlich von Bangalore, das Waldgebiete, offenes Grasland und felsige Hänge umfasst. Die drei großen Zonen beherbergen Elefanten, Leoparden, Bären und zahlreiche Vogelarten, die sich entlang der Wasserstellen und unter den Bäumen aufhalten.
Das Gebiet diente bis in die 1970er Jahre als Jagdrevier der Maharadschas von Mysore und wurde 1974 offiziell zum Nationalpark erklärt. Später entstanden ein zoologischer Bereich und ein Schmetterlingszentrum, um Umweltbildung und Artenschutz zu fördern.
Der Name verbindet das Kannada-Wort für Berg mit einem historischen Ortsnamen und wird von den Bewohnern der umliegenden Dörfer noch heute in der ursprünglichen Form ausgesprochen. Auf den Wegen durch das Schutzgebiet begegnen Besucher Schafhirten und ihren Herden, die seit Generationen hier ihre Tiere weiden lassen.
Zwischen Oktober und Februar sind die Temperaturen mild und die Tiere nutzen häufiger die offenen Bereiche und Wasserlöcher, was die Beobachtung erleichtert. Festes Schuhwerk ist ratsam, da einige Wege über loses Gestein und unebenes Gelände führen.
In einem der größten Schmetterlingshäuser Indiens flattern über hundert Arten frei durch Gehege, in denen Pflanzen blühen, die ihre Raupen und erwachsenen Tiere anlocken. Manche Falter durchlaufen ihren gesamten Lebenszyklus hier, sodass Besucher Eier, Puppen und geschlüpfte Exemplare gleichzeitig sehen können.
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