Nandi-Hills, Bergsiedlung im Bezirk Chikkaballapura, Indien
Nandi Hills ist eine Bergsiedlung im Bezirk Chikkaballapura in Indien, die sich auf einem Hügelkamm mit weitem Blick über die umliegenden Ebenen erstreckt. Gepflasterte Wege führen durch das Gebiet, vorbei an Steintempeln und Aussichtspunkten, die aus dem Fels gehauen sind.
Lokale Herrscher erbauten hier Festungsanlagen ab dem 9. Jahrhundert, um die Handelswege zu kontrollieren. Später diente der Ort britischen Beamten als Sommerresidenz während der Kolonialzeit.
Der Name stammt vom heiligen Stier Nandi, der als Gefährte von Shiva in lokalen Tempeln verehrt wird. Pilger besuchen die Region regelmäßig, um an religiösen Festen teilzunehmen und Blumenopfer an den Schreinen darzubringen.
Der Aufstieg erfolgt über eine asphaltierte Straße mit mehreren Kurven, die für Autos und Zweiräder befahrbar ist. Warme Kleidung ist in den frühen Morgenstunden empfehlenswert, da die Temperaturen auf der Höhe deutlich niedriger sind.
Eine steinerne Treppe führt direkt durch einen schmalen Felsspalt, der als Torweg in die Anlage dient. Früher diente diese Passage als Verteidigungspunkt, heute gehen Besucher täglich hindurch.
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