Saidapet, Wohnbezirk in Chennai, Indien.
Saidapet ist ein Wohnviertel in Chennai, das sich entlang des nördlichen Ufers des Flusses Adyar erstreckt und verschiedene Stadtteilbereiche durch mehrere Verkehrsachsen verbindet. Das Viertel hat mehrere Schulen, Märkte sowie einen Bahnhof, Buslinien und eine moderne U-Bahn-Station.
Das Viertel war von 1859 bis 1947 Verwaltungssitz des Bezirks Chingleput und wurde dann in die Stadt Madras integriert. Diese Eingliederung in die wachsende Stadt markierte einen wichtigen Wendepunkt in der lokalen Entwicklung.
Der Kaaraneeswarar-Tempel neben dem Bahnhof prägt das Viertel mit seinem siebenstöckigen Gopuram und zieht während der traditionellen Hindu-Feste viele Besucher an. Die Tempel-Festivitäten sind ein wichtiger Teil des Alltags der Anwohner.
Das Viertel ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, da mehrere Buslinien sowie eine Bahn- und U-Bahn-Station vorhanden sind. Besucher sollten wissen, dass die belebten Straßen während der Stoßzeiten überfüllt sind und es hilfreich ist, früh unterwegs zu sein.
Das Saidapet-Gericht ist neben dem Madras-Hochgericht das einzige weitere Gericht in Chennai und behandelt rechtliche Angelegenheiten der Anwohner. Diese Rolle als lokales Justizdrehkreuz ist vielen Besuchern der Stadt nicht bewusst.
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