Sri Venkateswara National Park, Nationalpark in Tirupati, Indien.
Sri Venkateswara ist ein Schutzgebiet der Ostghats in der Nähe von Tirupati, das Trockenwälder, immergrüne Zonen und tiefe Täler auf über 350 Quadratkilometern vereint. Die Landschaft wechselt zwischen felsigen Hügeln und dichter Vegetation, durch die sich schmale Pfade und Wasserläufe ziehen.
Die indische Regierung richtete das Reservat 1985 als Wildschutzgebiet ein und verlieh ihm vier Jahre später den Status eines Nationalparks. Diese Entscheidung folgte einer längeren Phase der Beobachtung und Planung zum Schutz der Bergwälder und ihrer Tierwelt.
Der Schutzbereich trägt den Namen der Gottheit Venkateswara und liegt in direkter Nachbarschaft zum Wallfahrtsort Tirumala, wo Jahr für Jahr Millionen Gläubige die Tempelanlage besuchen. Diese Nähe prägt den Alltag rund um das Naturgebiet und macht es zu einem Rückzugsort in einer religiös geprägten Region.
Wer das Gelände betreten möchte, benötigt eine Erlaubnis der Forstverwaltung, die für bestimmte Bereiche ausgestellt wird. Geführte Touren finden vor allem zwischen Oktober und März statt, wenn das Wetter angenehmer ist und die Wege besser zugänglich sind.
Asiatische Elefanten kehrten 1984 in diese Bergregion zurück, nachdem sie hier drei Jahrhunderte lang nicht gesichtet worden waren. Ihre Rückkehr markierte einen wichtigen Moment für den Wildtierschutz in Andhra Pradesh und weckte das Interesse an der Wiederherstellung alter Wanderrouten der Tiere.
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